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From Irish Melodies. 37. The Origin of the Harp .
(Thomas Moore.
Translation From Irish Melodies. 37. The Origin of the Harp into German)



Dieharfe,diefürdicherklungen



Man glaubt, die Harfe, die für dich erklungen,
War eine Sirene in uralter Zeit,
Die oft sich dem Schosse des Meeres entschwungen,
Den Jüngling zu sehn, dem ihr Herz war geweiht.

Doch sie flehte vergebens, er wollte nicht kommen,
Ihr Antlitz erbleichte, ihr Aug' war voll Thau,
Bis der Himmel die frühre Gestalt ihr genommen,
In diese Harfe verwandelt die Frau.

Noch hebt sich ihr Busen, noch glüht ihre Wange
Und über die Haare so lockig und hold,
Da rinnen die Thränen so trüb und so bange:
Das sind jetzt die tönenden Saiten von Gold.

Und darum hörtet die Harfe ihr klingen
Bald von Lieb', bald von Gram, ohne Wahl, ohne Zier --
Bis du kamst und mich lehrtest: Dass Lieb' ich muss singen,
Wenn du nah bist und Gram, wenn du fern bist von mir.



. (Text in English by Thomas Moore)




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